Fliegergruppe Grabenstetten - Teck - Lenninger Tal e.V.


Aktuelles

Die Werkstattarbeit geht voran

13.02.2019

Viele fleißige Hände waren in den vergangenen Wochen und Monaten in der Werkstatt an der Arbeit. Die routinemäßige Wartung der Segelflugzeuge geht ihrem Ende entgegen, und auch an den Motorflugzeugen und Fahrzeugen wurde schon reichlich geschraubt, gewartet, instandgesetzt. Auch die Renovierung der Küche ist noch ein Stück weiter gegangen, und an den Wochenenden hat die Kantine schon wieder geöffnet. Der Theorieunterricht für die Flugschüler ist gelaufen, und auch die Prüfung zum Funksprechzeugnis haben die meisten Schüler schon bestanden. Am 2. März richten unsere Nachbarn und Freunde von der FG Hülben das BWLV-Volleyballturnier aus, an dem wir selbstverständlich teilnehmen werden. Die ersten Flugbetriebe wird es hoffentlich schon im März geben. In acht Wochen, an Ostern, ist die erste Runde der Ersten Bundesliga.


Die Fliegergruppe trauert um Gottfried Hüttner

03.02.2019

Die FLG Grabenstetten trauert um ihr Ehrenmitglied Gottfried Hüttner. Ende November ist er im Alter von 91 Jahren gestorben.

Gottfried trat im Jahre 1958 der Fliegergruppe bei. Schon ein Jahr später war er in der Vereinsführung tätig und leitete die Werkstatt. Ausbauen, umbauen, einbauen war seine Devise, und er investierte viel Zeit in die Werkstatt und in die Flugzeuge des Vereins. Seine Ehefrau Ruth unterstützte seine Leidenschaft wo immer es ging, und begleitete ihn gerne im Motorsegler über die Schwäbische Alb. Die Söhne Ernst und Klaus traten später in Gottfrieds Fußstapfen und fingen selbst mit dem Fliegen an.

Gottfried war nicht nur viele Jahre als Werkstattleiter tätig, sondern auch als Fallschirmpacker und als Flugleiter – letzteres auch mal ein oder zwei Wochen am Stück während der Fluglager. Auch nach dem Ende seiner fliegerischen Laufbahn blieb er dem Verein eng verbunden. Bis zuletzt war er am Wochenende häufig auf dem Flugplatz zu sehen, meistens zusammen mit seinen Söhnen.


Zum neunzigsten Geburtstag schenkte ihm die Fliegergruppe einen Rundflug im Motorsegler, den er im Frühjahr 2018 mit großer Freude einlöste (links auf dem Foto ist er bei diesem Anlass gemeinsam mit Werner Göring zu sehen). Mit der Freude im Gesicht, mit der er an diesem Tag aus der Super Dimona ausstieg, und mit dem herzlichsten Dank für die lange gemeinsame Zeit werden wir ihn in Erinnerung behalten.


Winter auf der Alb

18.01.2019

Der Winter hat mittlerweile doch Einzug gehalten auf der Alb, und die Fliegerei ruht für die meisten von uns. Auf Hochtouren läuft hingegen der Theorieunterricht für unsere eigenen und diverse weitere Flugschüler, den unsere Fluglehrer ehrenamtlich am Wochenende auf dem Flugplatz anbieten. Am kommenden Wochenende findet zudem das alljährliche Hüttenwochenende in der Altvaterbaude bei Schopfloch statt - zum Schlittenfahren sollte der Schnee reichen.

In der Werkstatt wird fleißig gearbeitet, um die Flugzeuge fit für die Jahresnachprüfung und den Einsatz im Frühjahr zu bekommen. Die Renovierung der Küche wurde in den letzten Wochen fortgesetzt, und schon im Februar öffnet die Flugplatzkantine wieder ihre Türen an Samstagnachmittagen und Sonntagen.

Unter der Woche trainieren einige von uns für das Flieger-Volleyballturnier, was in diesem Jahr erstmals unsere Nachbarn von der Fliegergruppe Hülben ausrichten. Flugsportlich wird es am dritten Aprilwochenende ernst, denn da starten wir in unsere erste Saison in der Ersten Segelflug-Bundesliga! Hoffentlich erlaubt das Wetter im März und Anfang April schon genügend Trainingsflüge, denn das Niveau in der Ersten Liga ist schon beachtlich und wird nicht nur gute Leistungen in der Luft, sondern auch viel Absprache und Koordination zwischen unseren Piloten fordern.


Jahresabschlussfeier - Hanko Streifeneder zum Ehrenmitglied ernannt

08.12.2018

Am 24. November hat sich die Fliegergruppe auf dem Flugplatz getroffen, um gemeinsam auf die Saison zurückzublicken und zu feiern. Der Vorsitzende Holger Giese fasste die Highlights der Saison 2018 zusammen: Die Anschaffung der ASG 29 im vergangenen Winter; die Rückkehr des Schleppflugzeugs Piper Pawnee im Frühjahr nach jahrelanger und arbeitsreicher Restaurierung des Rumpfes; die Segelflug-Bundesliga, die mit einem Rundensieg im April begann und mit Platz 4 und dem Aufstieg in die Erste Bundesliga endete; die Deutschen Segelflug-Meisterschaften der Junioren, welche die Fliegergruppe im August ausgerichtet hat; zahlreiche Erfolge in der Ausbildung und neue Flugschein-Inhaber, nicht nur im Segelflug, sondern insbesondere auch im Bereich Motorsegler und Ultraleicht; dazu natürlich noch das Drachenfest und die anderen jährlich wiederkehrenden Termine, die zwar mittlerweile routiniert organisiert und durchgeführt werden, aber doch reichlich Einsatz von den Mitgliedern fordern. Neben dem Aufstieg in die Erste Bundesliga gab es sportliche Erfolge einzelner Piloten, allen voran Henrik Theiss, der in der Dezentralen Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug den neunten Platz unter den Junioren belegte, in Baden-Württemberg sogar den zweiten Platz. Patrick Kutschat und Frederik Widmaier haben sich qualifiziert für die Deutschen Meisterschaften 2019 in der Offenen bzw. der Doppelsitzer-Klasse.

Dann gab es einen besonderen Programmpunkt: Hansjörg "Hanko" Streifeneder (rechts im Bild) wurde zum Ehrenmitglied der Fliegergruppe ernannt. Hanko hat sich jahrzehntelang in vielfältiger Weise für die Fliegergruppe engagiert, sei es bei der Wartung der Flugzeuge, bei Reparaturen, die er meist kurzfristig und von vielen unbemerkt in seiner Firma in Grabenstetten erledigte, oder als Schlepppilot (gerne auch mit seiner eigenen gelben Piper Super Cub). Für die Piper Pawnee, das Schleppflugzeug der Fliegergruppe, setzt er sich seit dem Kauf im Jahre 2006 und bis heute in besonderem Maße ein. Obwohl er seit einiger Zeit kein aktives Mitglied mehr ist, hat er nach dem Hagelschaden 2013 die Restaurierung des Rumpfes der Pawnee vorangetrieben, bis sie im März 2018 endlich wieder abheben konnte.

Das Buffet ließ keine Wünsche offen, und auch die traditionelle Feuerzangenbowle fand Anklang.


Metzelsuppe am Samstag 10. November

27.10.2018

Plakat Metzelsuppe

Es hat Tradition, dass die Fliegergruppe im Herbst, kurz nach dem Ende der Flugsaison und kurz bevor die Mitglieder und die Werkstatt von der Winterwartung der Flugzeuge in Beschlag genommen werden, alle Freunde des deftigen Essens zur Metzelsuppe auf den Flugplatz einlädt. In diesem Jahr ist es am Samstag den 10. November so weit. Um 18 Uhr geht's los. Die Fliegergruppe bewirtet mit Schlachtplatte, Kesselfleisch, Leberwurst, Blutwurst, Kraut und natürlich mit allerlei Getränken. Jeder ist herzlich eingeladen. Tischreservierungen sind möglich und erwünscht über mmiku<a>web.de oder Telefon 0172 / 209 88 53


Modellbauflohmarkt

22.10.2018

Plakat Modellbauflohmarkt

Uhuwettbewerb 2018

13.10.2018

Bild Uhu 2018
Bild Uhu 2018

Am Sonntag den 07. Oktober unser diesjähriger Wettbewerb "Der kleine Uhu" statt. Das Wetter spielte super mit: Wenig Wind und gute Thermik sorgten dafür, dass die mit einer Leine in die Höhe geschleppten Freiflugmodelle mehrfach über 60 Sekunden lang in der Luft blieben. Den längsten Wertungsflug schaffte Paul Röschel aus Hochwang mit einer sagenhaften Gesamtflugzeit von 205 Sekunden! Über die von der Firma Graupner gesponserten Preise freuten sich die Teilnehmer sehr!


Drachenfest am 22. und 23. September

05.09.2018

Plakat Drachenfest

Am 22. und 23. September 2018 findet unser diesjähriges Drachenfest statt! Drachenfreunde aus nah und fern werden auf dem Flugplatz Grabenstetten sein, um ihre attraktiven Darbietungen zu präsentieren. Zahlreiche Einleiner, aber auch Lenkdrachen und spektakuläre, dreidimensionale Großdrachen in Form von Bären, Comicfiguren oder Meerestieren werden sich am Himmel tummeln. Wer dem bunten Geschehen zuschaut, der kann sich von den Grabenstetter Piloten mit Leckereien wie Wilden Kartoffeln, Crêpes, Pizza, Zwiebel-, Rahm- und Speckkuchen verwöhnen lassen. Aber auch die klassische Rote Wurst und Pommes dürfen nicht fehlen. Neben Kinderschminken, Hüpfburg, Bonbonfähre und Modellbau-Stand wird es einen Flugsimulator geben. Hier kann jeder einmal selber erleben wie es ist, Pilot eines Segelflugzeugs zu sein. Alle Gäste sind herzlich dazu eingeladen, eigene Drachen mitzubringen und diese in den markierten Bereichen steigen zu lassen. Los geht es am Samstag um 13 und am Sonntag um 10 Uhr. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.


Aufstieg!

26.08.2018

Seit Sonntag ist es offiziell: Nächstes Jahr werden wir in der Ersten Segelflug-Bundesliga starten! Mit einem Rundensieg sind wir in die Saison 2018 gestartet, zwei dritte Plätze und viele Runden in den Top 10 kamen dazu, und im Ergebnis kam Rang 4 in der Gesamtwertung raus. Nach sieben Jahren in der zweiten Liga warten nächstes Jahr neue Herausforderungen auf uns.

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Hier eine kurze Zusammenfassung der zweiten Saisonhälfte (die zur ersten Hälfte steht schon weiter unten):

Runde 10 am 23. und 24. Juni brachte Kaltluft und gute Bedingungen vor allem im Süden, über Oberschwaben. Die Schnitte hielten sich in Grenzen, aber brachten doch das Platz 3 und somit das (bislang) zweitbeste Rundenergebnis der Saison. In Runde 11 war geprägt durch die Trainingsflüge, die einige Piloten vom Flugplatz Lüsse in Brandenburg machten: Patrick Kutschat warf knapp 115 km/h in die Waage und trug damit zum vierten Platz bei. In der Tabelle rückte Grabenstetten gar auf Rang 3 vor - erste Gedanken an den Aufstieg wurden laut ausgesprochen.

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Runde 12 lief eher mittelmäßig, zwei Flüge über den trockenen ostdeutschen Sandböden von Lüsse aus und einer von daheim brachten Platz 10. Runde 13 muss man als Patzer bezeichnen: Zwar zeigte Silvan Meckelnburg mit 108 km/h über der westlichen Alb und an der Donau entlang, dass trotz schwieriger Vorhersagen sehr viel drin war, doch es fehlten schlicht und einfach zwei weitere Piloten. In Runde 14 kam dann - später als je zuvor - wetterbedingt die erste Nullrunde der Saison. Zum Glück war es auch bei den vielen anderen schlecht, so dass nicht allzu viel verloren ging.

Runde 15 - das Trainings-Wochenende für die Deutsche Meisterschaft der Junioren bei uns am Platz - konnte sich mit Platz 10 in der heißen Luft über der Alb wieder sehen lassen. Auch die nächsten beiden Wochenenden - Runden 16 und 17 - standen voll im Zeichen der DMJ, doch obwohl die meisten Piloten als Helfer beim Wettbewerb eingebunden waren, und mit den Plätzen 7 und 16 kamen in Anbetracht der Umstände noch recht ordentliche Ergebnisse heraus. Zwei Wochen vor Schluss auf Platz 5 in der Tabelle... Da sollte doch eigentlich...

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In der vorletzten Runde am 18./19. August war es dann so weit: Dreimal um die 120 km/h und nochmal Platz drei brachten so viel Abstand von den Nicht-Aufstiegsplätzen, dass die Sache in trockenen Tüchern war. Der Aufstieg war gesichert! Jetzt ging es nur noch darum, ob am Ende Platz 3 oder Platz 7 rauskommt - so dicht war das Feld und so groß war die Spanne dann doch noch. Zugegeben, für Platz 3 hätte sich Homberg/Ohm schon einen argen Patzer erlauben müssen, und so war es wenig überraschend, dass die erfolgreichste Liga-Saison für Grabenstetten nach der letzten Runde mit Tabellenplatz 4 zu Ende ging.

Den Meistertitel hat sich - mehr als verdient - die SFG Steinwald geholt, die in nur einer Saison den Durchmarsch zur Meisterschaft in der Zweiten Liga und zum Aufstieg geschafft hat. Es folgen Gifhorn und Homberg/Ohm, die ebenfalls konstant gut unterwegs waren. Hinter unserem vierten Platz wird es dann enger: Schwäbisch Hall, Bad Wörishofen und Fallersleben heißen die drei weiteren Clubs, die sich mit uns auf den Weg in die Erste Bundesliga 2019 begeben.


Von der „Fußgängerin“ zur Pilotin – der Traum vom Fliegen wird zur Wirklichkeit

22.07.2018

Vor kurzem hat Melanie Brankatschk aus Lenningen ihre Ausbildung zur Sport-Pilotin für die Klasse Ultraleicht mit der praktischen Prüfung abgeschlossen. Als erstes Mitglied der Fliegergruppe Grabenstetten hat sie auf direktem Weg die Lizenz zum Fliegen auf dem noch recht neuen, vereinseigenen Ultraleichtflugzeug vom Typ „Roland Z-602“ erworben.

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Die „D-MXGQ“ ist ein modernes Flugsportgerät der Ultraleicht-Klasse, welche auf eine maximale Abflugmasse von 472,5 Kg ausgelegt ist und mit ihrem 100 PS starken Rotax-Vierzylinder zwei Menschen bequem und schnell durch die Luft befördern kann. Genau dieses elegante rote Flugzeug hatte es Melanie so sehr angetan, dass sie nach einem Schnupperflug am 8. April 2018 beschloss, die Lizenz zum Steuern der „Roten Roland“ zu machen. Als sehr praktisch erwies sich dabei die Tatsache, dass Erhard Weiss als neuer Fluglehrer noch einen weiteren Flugschüler gesucht hat, um die notwendige Ausbildungserfahrung zu bekommen und so seine Ausbildung zum eigenständigen Fluglehrer für die Ultraleicht-Klasse abschließen zu können.

Zusammen mit Neu-Fluglehrer Erhard Weiss wurde nun mit viel Fleiß und Spaß an den fliegerischen Fertigkeiten gefeilt. Bereits nach gut zwei Monaten hatte sie, nach über 90 Starts und Landungen, die nötige Sicherheit und durfte schon am 24. Juni das erste Mal alleine in die Luft. Ein großer Schritt und ein unglaubliches Erlebnis für jeden Piloten. Nach weiteren Übungsflügen und der obligatorischen Theorieprüfung in den Fächern Luftrecht, Aerodynamik, Technik, Flugfunk, Meteorologie, Navigation und menschlichem Leistungsvermögen, ging es weiter zum letzten Ausbildungsabschnitt: Weitere Soloflüge und vor allem der abschließende Allein-Überlandflug mit zwei Landungen auf fremden Plätzen. Dieser führte die junge Pilotin zunächst nach Heubach und dann weiter zum Flugplatz Mengen-Hohentengen. Nach jeweils einem kurzen Besuch beim örtlichen Flugleiter und der Entrichtung der fälligen Landegebühr, ging es dann auf die letzte der drei Teilstrecken, wieder zurück nach Grabenstetten.

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Mit diesen Flügen war auch der letzte Ausbildungsabschnitt abgehakt und der Termin für die abschließende, praktische Prüfung wurde ausgerechnet auf ihren Geburtstag gelegt. Und so hat Meli sich das wohl größte Geburtstagsgeschenk selbst machen können: Den erfolgreichen Abschluss ihrer Flugausbildung zur Sport-Pilotin, Lizenz Ultraleicht. Auch für Erhard ist es ein doppeltes Happy End, denn seine Ausbildung zum Fluglehrer ist nun komplett abgeschlossen.

Herzlichen Glückwunsch euch beiden, „Holm- und Rippenbruch“ und allzeit guten Flug!


Deutsche Meisterschaft der Junioren vom 30. Juli bis 12. August

22.07.2018

Vom 30. Juli bis 12. August richten wir in Grabenstetten die Deutschen Segelflug-Meisterschaften der Junioren aus! 65 junge Pilotinnnen und Piloten unter 25 Jahren aus ganz Deutschland können dabei ihre Fähigkeiten im Streckensegelflug unter Beweis stellen. Die besten Piloten der beiden Klassen werden Mitglied der Nationalmannschaft und dürfen Deutschland auf der Europa- und der Weltmeisterschaft vertreten.

Bild Wettbewerbslogo

Schon am Samstag und Sonntag (28. und 29. Juli) haben die Teilnehmer Gelegenheit zum Trainieren. Dann gibt es zwölf Wettbewerbstage. An jedem Tag mit ausreichend gutem Wetter definiert die Wettbewerbsleitung eine Aufgabe, bestehend aus mehreren Wendepunkten. Diese Punkte, definiert über GPS-Koordinaten, müssen die Teilnehmer der Reihe nach Anfliegen. Je nach Wetterlage werden meistens Strecken zwischen 200 und 500 Kilometer ausgeschrieben, und die Teilnehmer sind drei bis sechs Stunden in der Luft.

Aktuelle Berichterstattung wird während des Wettbewerbes auf der Wettbewerbs-Seite dmj2018.de und auf dem Facebook-Account der Meisterschaft zu sehen sein.

Interessierte Besucherinnen und Besucher sind jederzeit auf dem Flugplatz willkommen. Viel zu sehen gibt es insbesondere in der Startphase, die meist um die Mittagszeit stattfindet und ungefähr eine bis anderthalb Stunden dauert, und in der Landephase, die normalerweise am späten Nachmittag beginnt (je nach Wetter und Größe der Aufgabe).

In der Startphase kann es zu Vorbeiflügen der startenden Schleppzüge und der landenden Motorflugzeuge an den umliegenden Ortschaften kommen. Die Piloten der Motorflugzeuge werden angewiesen, das direkte Überfliegen der Ortschaften zu vermeiden. Falls es trotzdem zu Überflügen kommen sollte, können Sie unter Telefon 0174 / 3052475 den Wettbewerbsleiter darauf aufmerksam machen. Er wird versuchen, auf bestmögliche Art und Weise Abhilfe zu schaffen.


Zweite Segelflug-Bundesliga: 9 von 19 Runden geschafft

20.06.2018

Nach 9 von 19 Runden in der Zweiten Segelflug-Bundesliga steht die Fliegergruppe auf Rang 5. So gut lief es schon lange nicht mehr in der Liga und so greifbar schien der Aufstieg noch nie.

Runde 1 begann gleich phänomenal mit einem Rundensieg - siehe dazu den Bericht weiter unten.

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In Runde 2 brachte mit kleinen Flügen über der Westalb Platz 10, Runde 3 dann wieder Rang 4 und den ersten Ligaflug für den Nachwuchspiloten Florian Tröscher.

In Runde 4 reichte es trotz fast 100 km/h von Patrick Kutschat und Katrin Pfleiderer beim Hahnweide-Wettbewerb nur für Platz 16, und Runde 5 brachte gar die erste und bislang einzige Nullrunde der Saison.

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In Runde 6 war nur Silvan Meckelnburg halbwegs zügig unterwegs, der Rest hatte über der Alb so seine Probleme und so kam nur Platz 18 heraus. Erst in Runde 7 meldet sich Grabenstetten mit über 100 km/h in den Top 10 zurück. Immer mehr wurden Gewitter zum Thema.

In Runde 8 zeigten die Piloten der Fliegergruppe, dass sie gerade im schwierigen Wetter punkten können und holten sich trotz Schauer und Gewitter Platz 5. Runde 9 brachte zuletzt mit schnellen Ost-West-Flügen Rang 8 und nochmal reichlich Punkte.

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Die relativ kontinuierliche Leistung, teils auch im schwierigen Wetter, und zugegeben ein bisschen Wetterglück für Süddeutschland lässt diese erste Halbzeit in der Bundesliga rekordverdächtig gut ausgehen. Dominiert wird die Zweite Liga aber vom Aufsteiger SFG Steinwald: In keiner Runde waren die Oberpfälzer bislang schlechter als Rang 6, und so führen sie verdient mit reichlich Vorsprung die Liga an.


Mit dem Ultraleichtflugzeug zu den Nordseeinseln

05.06.2018

Hier ein Erlebnisbericht von Erhard Weiss, der gemeinsam mit drei Fliegerkameraden am Pfingstwochenende einen Ausflug mit dem Ultraleichtflugzeug an die Nordsee unternommen hat:

Angesichts des bevorstehenden Pfingstwochenendes und des hervorragend vorhergesagten Flugwetters für Deutschland – speziell für den Norden – trafen wir am Donnerstag davor die Entscheidung, die Nordseeinseln anzufliegen. Frank Engelhardt, der mit seiner FK9 bereits eine ähnliche Tour an die Ostsee gemacht hatte, war der Initiator, der uns relativ schnell an diesem Abend die Nordsee und die Inseln schmackhaft gemacht hat. Die beiden Flugteams standen schnell fest.

Am Pfingstsamstag ging es um 7:15 Uhr vollgetankt und vollgepackt auf die 600 km lange Strecke. Zuerst starteten Frank und Martin mit ihrer FK9, D-MYTA, in den morgendlichen Himmel gefolgt von der Roland Z-602 der Fliegergruppe, D-MXGQ, mit Erhard und Michael. Anfänglich waren die bodennahen Sichtweiten noch nicht so gut, weshalb sich die Teams entschieden, nach der Kontrollzone Stuttgart auf 6500 Fuß zu steigen. Dort war die Flugsicht klar und frei.

FK9 und Roland Z-602

Die erste Etappe führte uns in einer Stunde fünfzig Minuten nach Marburg-Schönstadt. Dort legten wir eine kurze Tank- und Kaffeepause ein. Um 10 Uhr ging es dann weiter in Richtung Norden zu unserem zweiten Etappenpunkt, der knapp 380 km weiter nördlich lag. Der Flug, der uns in 7500 Fuß über Paderborn, Osnabrück und Oldenburg bis etwa 10 km vor Wilhelmshaven an den Flugplatz Bohlenbergerfeld führte, war sehr beeindruckend. Von den Mitgliedern des Vereins, mit denen Frank unser Kommen abgesprochen hatte, wurden wir sehr herzlich aufgenommen. Gleichzeitig bekamen wir ein Nachtlager angeboten, das wir gerne angenommen haben. Den restlichen Tag verbrachten wir mit Sightseeing in Wilhelmshaven.

Insel

Nach einem netten Abend unter Fliegerfreunden ging es am Sonntag um 9 Uhr weiter. Über Wilhelmshaven und den Jadebusen flogen wir in nördlicher Richtung die Insel Wangerooge an. Von dort ging es in westlicher Richtung über Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist hinüber nach Borkum und dann zurück nach Langeoog. Bei diesem Flug, der teilweise auch über das offene Meer führte, spiegelte sich die besondere Schönheit der unter Naturschutz stehenden Inseln wider. Um 10:30 Uhr landeten wir bei extremen Seitenwindverhältnissen, 90 Grad, 15 Knoten, auf Langeoog. Beide Piloten hatten dabei allerhand zu tun, zumal die Piste auch noch durch seitlichen hohen Bewuchs sehr leeträchtig verwirbelt war. Am Abstellplatz mussten die Flugzeuge entsprechend abgespannt und gesichert werden. Danach ging es für uns zu Fuß in die Stadt. Dort konnten wir ein nettes kleines Zimmer für vier beziehen. Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns später auf zu einer für manchen von uns äußerst strapaziösen Inselerkundung.

Die vier UL-Piloten auf Langeoog

Am nächsten Morgen waren wir die ersten am Platz, der um 9 Uhr öffnete. Das Wetter war prima, nur der Wind war ähnlich stark wie am Vortag und blies kräftig von der Seite. Der Flugplatz bestand aus zwei Abstellflächen mit einer in der Mitte verlaufenden 200 m langen Rollfläche, auf die der Wind genau stand. Bei der Anmeldung im Tower bot uns der zuständige Flugleiter an, auf dieser starten zu können, so lange es noch ruhig ist. Das Angebot haben wir freudig angenommen und hofften, dass wir unsere ULs die gewichtsmäßig am Maximum waren – in die Luft befördern können. Nach 150 m waren beide durch die frontale Windunterstützung in der Luft. Wir flogen wieder in Richtung Heimat. Nach Anfrage bei Bremen Information, bekamen wir grünes Licht, die Sperrgebiete auf dem Kurs zu durchfliegen und konnten so direkt Kurs nach Giessen-Lützellind aufnehmen. Schnell stellten wir fest, dass wir nur langsam vorankamen, da wir einen starken Gegenwind auf der Nase hatten. Deshalb benötigten wir auch für die 380 km lange Strecke fast drei Stunden. Nach diesem letzten Tankstopp ging es in thermisch sehr aktiven Verhältnissen vorbei an Frankfurt, Würzburg, Moosbach und Heilbronn nach Grabenstetten. Dort wurden wir schon von unserem UL-Kameraden Helmut erwartet, der uns mit Prosecco empfangen hat.


Sensationeller Start in die Bundesliga: Rekordgeschwindigkeiten und Rundensieg!

24.04.2018

Am 21. und 22. April ist die Saison 2018 in der Segelflug-Bundesliga gestartet. Wir starten auch dieses Jahr wieder in der Zweiten Bundesliga. Die erste Runde brachte gleich eine Sensation: Auf sehr hohe Geschwindigkeiten am Samstag folgten Rekordgeschwindigkeiten am Sonntag bis 148 km/h (indexkorrigiert, tatsächlich geflogen sogar 173), die gleich zum Auftakt einen Rundensieg brachten! Auf die nachfolgenden Plätze schafften es Ravensburg, Freudenstadt und Gerstetten - eine wirklich außergewöhnliche Wetterlage war verantwortlich für die rekordverdächtigen Geschwindigkeiten, die in der Region geflogen wurden. Über der Alb bildete sich eine Konvergenzlinie, an der Luftmassen zusammenströmten und aufstiegen. Wer diese Linien erkannt und genutzt hat, der konnte viele hundert Kilometer ohne das Kreisen in Aufwinden zurücklegen.

Foto Wolkenstraße

Foto Duoflügel

Bei Patrick Kutschat waren es über 500 Kilometer ohne einen einzigen Kreis, und zwar in knapp über drei Stunden. Mit der Indexkorrektur, die die Leistungsunterschiede zwischen den Flugzeugen ausgleichen soll, ergibt das 148,6 km/h. Silvan Meckelnburg und Dennis Schmalacker im Doppelsitzer waren mit 146,3 km/h nur minimal langsamer, und auch der Dritte im Bunde, Raphael Ladner, war mit 138,0 km/h äußerst flott und fast kreisfrei unterwegs. In der Summe dieser drei Flüge ergibt das 433 Geschwindigkeitspunkte - das ist mit Abstand das beste Ergebnis, das wir je erreicht haben. Zudem waren wir deutlich schneller als die Konkurrenz - die zweitplatzierte LSG Ravensburg hatte ganze 40 Punkte weniger auf dem Zähler stehen. Nach diesem außergewöhnlichen Start sind unsere Segelflieger voller Vorfreude und bis in die Haarspitzen motiviert für den weiteren Verlauf der Saison.


Die Pawnee ist wieder am Start

27.03.2018

Nach über viereinhalb Jahren Flugpause ist unser Schleppflugzeug, die PA 25 Piper Pawnee, seit dem Wochenende wieder voll einsatzfähig. Am 24. März durfte sie in Grabenstetten den ersten F-Schlepp nach der kompletten Grundüberholung des Rumpfes machen.

Pawnee im neuen Kleid

Begonnen hatte diese unerwartete Aktion mit dem großen Hagelunwetter im Juli 2013. Hagelkörner hatten die Oberlichter der Flugzeughalle durchschlagen und die Pawnee sowie einige weitere Flugzeuge beschädigt. Bei der Untersuchung des Rumpfes stellte sich dann heraus, dass die Stahlrohre des Rumpfes korrodiert waren. Zwar war das nicht die Schuld des Hagels, aber es war schnell klar, dass man das Flugzeug so nicht weiterbetreiben kann.

Pawnee im neuen Kleid

Nachdem Versuche, ein neues Rumpfgerüst zu kaufen, an rechtlichen Problemen gescheitert waren, hat die Fliegergruppe beschlossen, das Flugzeug mit viel Eigenleistung komplett zu überholen. Das Team um Jens Kraitzek, Albert Kazmaier, Werner Siegle, Severin Schneider, Joachim Neuschwander und Werner Hirler hat dabei einen enormen Berg an Arbeit bewältigt. Die beiden letztgenannten sind als Modellflieger in der Fliegergruppe aktiv und somit gar nicht selbst vom Ausfall des Schleppflugzeugs betroffen, dafür aber erfahren, wenn es ums Bauen geht - nun eben im Maßstab 1:1.

Unser besonderer Dank gilt Hansjörg "Hanko" und Christian Streifeneder, ohne deren persönlichen Einsatz dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre. Während der ganzen Zeit haben sie mit ihrer Erfahrung und enorm viel Arbeitsleistung zum Gelingen beigetragen. Zudem haben sie ihre Werkstatt und Ausrüstung zur Verfügung gestellt.

Pawnee im F-Schlepp

Wie so oft gab es immer wieder neue und unerwartete Herausforderungen zu bewältigen, und am Ende war es deutlich mehr Arbeit als anfangs angenommen. Über 3000 Arbeitsstunden sind vereinsseitig in die Grundüberholung des Rumpfes und der Flügel geflossen. Da es immer wieder zu Verzögerungen kam, und weil die Mitglieder all dies in ihrer Freizeit bewältigt haben, hat es viereinhalb Jahre gedauert, bis die Pawnee wieder in einem Zustand "besser wie neu" war. Nebenbei bekam sie ein neues, modernes Design spendiert. Damit wird sie uns hoffentlich noch viele Jahre als kraftvoller Schlepper treue Dienste leisten.


Jahresnachprüfung der Segelflugzeuge

26.03.2018

Am Vormittag des 24. März hat die Jahresnachprüfung des Großteils unserer vereinseigenen Segelflugzeuge stattgefunden. Jedes Jahr muss ein anerkannter Prüfer für Luftfahrtgerät die Flugzeuge unter die Lupe nehmen und freigeben, um die Sicherheit des Betriebs zu gewährleisten. Zahlreiche Helfer waren am Platz, um die Flugzeugteile für den Prüfer bereitzulegen, und um nach der Durchsicht der Einzelteile die Flugzeuge aufzubauen und dem Prüfer vorzuführen. Damit ist die Winterwartung der Flugzeuge abgeschlossen.

Bild Jahresnachprüfung

Bild Jahresnachprüfung

Bild Jahresnachprüfung

Da das Wetter am Samstag kaum schöner hätte sein können, und die Flugzeuge sowieso schon bereit standen, nutzten viele Mitglieder den Rest des Tages, um die ersten Flüge des Jahres zu machen. Noch bleiben einige Wochen zum Trainieren, ehe Mitte April die Segelflug-Bundesliga und somit auch die Streckenflugsaison wieder richtig losgeht.


Albert Kazmaier und Werner Siegle zu Ehrenmitgliedern ernannt

25.03.2018

Bei der Jahreshauptversammlung am 23. März hat die Fliegergruppe einstimmig beschlossen, Albert Kazmaier und Werner Siegle zu Ehrenmitgliedern zu ernennen.

Ehrenmitglieder Albert Kazmaier und Werner Siegle

Albert Kazmaier (links im Bild), seit 1964 in der Fliegergruppe, war zum Beispiel federführend am Bau und der Startwinde sowie diverser Flugzeug-Transportanhänger beteiligt, und hat sich als erfolgreicher Strecken- und Wettbewerbspilot im Segelflug hervorgetan. So hält er seit 1990 den Rekord für die größte Flugstrecke von Grabenstetten aus mit 958 Kilometern. Werner Siegle (rechts auf dem Foto), seit 1971 im Verein, hat sich unter anderem jahrzehntelang um die Wartung der "Jodels" (Schleppflugzeuge) gekümmert und war viele Jahre im Ausschuss vertreten. Beide haben sich in den letzten vier Jahren bei der Restaurierung unserer Piper Pawnee intensiv eingebracht. Wir hoffen, dass die beiden uns noch lange mit ihrer Erfahrung und Tatkraft als aktive Mitglieder erhalten bleiben.


Neue Funk-Frequenz

17.02.2018

Im Rahmen der Umstellung der Flugfunk-Frequenzen auf das 8,33-kHz-Raster hat der Sonderlandeplatz Grabenstetten eine neue Frequenz zugeteilt bekommen:

Grabenstetten Info 118,190 MHz

Die Frequenz ist mittlerweile in den einschlägigen Dokumenten veröffentlicht. Wir bitten alle Piloten, die unseren Platz anfliegen, ab sofort nur noch diese Frequenz zu benutzen.


Ältere Neuigkeiten gibt's im News-Archiv

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Termine 2019

18.-20. Januar Hüttenwochenende
10. März Flugsicherheitsveranstaltung
29. März Jahreshauptversammlung
20.+21. April Erste Runde der Ersten Segelflug-Bundesliga
13.+14. Juli Kandelfest Grabenstetten
20. Juli bis 3. August Fluglager mit Gastvereinen
24.+25. August Letzte Runde der Ersten Segelflug-Bundesliga
31. Aug. + 7. Sept. Kinderferienprogramm
21.-22. September Drachenfest
13. Oktober UHU-Wettbewerb
26. Oktober Modellbau-Flohmarkt
9. November Metzelsuppe
23. November Jahresabschlussfeier
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